Schüßler Salze

 

Grundgedanken der „Biochemie nach Dr. Schüssler:
Leben erfordert Anpassung und Reaktion auf wechselnde Umweltbedingungen und Erfordernisse. Eine wichtige Voraussetzung, um reagieren zu können, ist eine intakte „Zellchemie", eine intakte Übermittlung von Informationen im Körper. Nicht nur die Zelle muss Informationen und Stoffe in sich aufnehmen können. Auch die umgebenden Strukturen müssen Informationen weiterleiten können. Diese Aufgabe übernimmt die Zwischenzellsubstanz (Interstitium). Sie durchzieht jedes Organ als feinstes Bindegewebsnetz. Die Beschaffenheit des Interstitiums ist für die Eigenschaften der Gewebe, Zellen und das Funktionieren des Gesamtorganismus sehr wichtig.
In diesem Bereich setzen die Schüssler-Salze an. Schüssler-Salze verändern das Potential der Zellmembranen und verbessern die Reaktionsfähigkeit der Zellen. Die Molekülvernetzung und Leitfähigkeit im Interstitium wird verbessert. So kann durch Schüssler-Salze die Informationsübertragung im feinstofflichen Bereich reguliert werden.Deshalb nannte Dr. Schüssler seine Therapeutika „Biochemie".


Schüssler-Salze sind Basis-Therapeutika, die das innere Milieu, den Säure-Basen-Haushalt, das Immunsystem und letztlich auch die Psyche des Menschen grundlegend beeinflussen und Blockierungen lösen.


Biographisches zum Verständnis:
Wilhelm Heinrich Schüssler (1821-1898) war ein Zeitgenosse von Rudolf Virchow, Jacob Moleschott und Justus Liebig. In dieser Zeit gab es große Entdeckungen und Veränderungen in der Medizin. Auch Samuel Hahnemann, der die Homöopathie entwickelte, war ein Zeitgenosse von Schüssler. Nachdem Schüssler viele Jahre als Wundarzt und Geburtshalger, aber auch als Anhänger Hahnemanns homöopathisch tätig war, suchte er nach einer effektiven und zugleich einfachen Therapie, die als „Volksmedizin" anwendbar sein sollte. Von den Forschungen seiner Kollegen inspiriert, untersuchte Schüssler die Mineralsalze im menschlichen Körper. Er ordnete die verschiedenen Salze den verschiedenen Geweben zu und verordnete sie in homöopathischer Aufbereitung. So gab er z. B. Menschen mit Knochenproblemen Calciumphosphat = Schüssler-Salz Nr.2 (im Knochen kommen Kalzium und Phosphat als wichtige Baustoffe vor). Von nun an therapierte Schüssler viele Jahre ausschließlich mit seiner von ihm so genannten „Biochemie" und konnte beachtliche Erfolge erzielen.


Unterschiede zur Homöopathie:
Die Homöopathie wählt die helfende Arznei nach dem „Ähnlichkeitsprinzip". Beschwerden, die durch ein Mittel hervorgerufen werden, können durch das gleiche Mittel in extrem verdünnter (=potenzierter) Form kuriert werden. Hierbei werden Substanzen aus dem Pflanzen- und Tierreich ebenso wie Mineralien verwendet (etwa 3000 Mittel).
Dr. Schüssler beschränkte sich auf 12 Mineral-Salze, die im menschlichen Organismus in ausgewogenem Maße vorhanden sind, und ordnete sie den verschiedenen Organen und Geweben zu. Seine Nachfolger ergänzten noch 12 weitere Salze und die zugehörigen Salben.
Die Darreichungsform und Einnahme-Mengen in Homöopathie und „Biochemie" unterscheiden sich erheblich: während in der Homöopathie wenige Globuli (winzige Kügelchen) pro Tag verordnet werden, werden in der „Biochemie" bei chronischen Zuständen 6 Tabletten täglich eingenommen. Bei akuten Fällen können bis zu 30 Tabletten stündlich sinnvoll sein, um ein geschwächtes System kurzfristig zu stabilisieren.
Durch die homöopathischen Mittel soll ein Reiz gesetzt werden, der den Organismus zur Korrektur und Genesung anregt. In der „Biochemie" werden fehlende Mineralsalze ersetzt. Homöopathie und „Biochemie" sollten jedoch nicht als konkurrierende Verfahren betrachtet werden. Sie können sich sinnvoll ergänzen und in ihrer Wirkung unterstützen.


Was sind Schüssler-Salze ?
Schüssler-Salze sind keine Mineralstoffe im üblichen Sinn, wie sie in Nahrungsmitteln vorkommen oder durch Nahrungsergänzungsmittel in der orthomolekularen Medizin Anwendung finden. Das Besondere an ihnen ist, dass sie potenziert sind und dadurch im Organismus als mineralische Zellfunktionsmittel wirken können. Für die Schüssler-Salze ist die Potenzierung 1 1 000 000 = D6 üblich. Diese feine Aufbereitung führt dazu, dass die Mineralstoffe nach der Einnahme direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.


Die Schüssler-Salze sind chemische Verbindungen von Metallen und Nichtmetallen. Sie setzen sich aus winzigen Teilchen, den Ionen zusammen und sind so klein, dass sie die Zellmembranen durchdringen. So können die Schüssler-Salze ihre Wirkung im Interstitium, an der Zellmembran oder in der Zelle selbst entfalten, sie müssen nicht erst vom Verdauungstrakt aufgearbeitet werden. Interessant ist, dass sie auch die Aufnahme der entsprechenden Mineralstoffe aus den Nahrungsmitteln verbessern. Insofern ergänzen sich „Biochemie" und die Orthomolekulare Medizin (Gabe von Mineralien und Spurenelementen) hervorragend. Bei Eisenmangel kann z.B. das Schüssler-Salz Nr.3 Ferrum phoshoricum die Eisen-Resorption aus der Nahrung unterstützen.


Leben ist Schwingung:
Schwingung bedeutet, dass von einem Stoff rhythmische Frequenzen ausgesandt werden, die man in „Hertz" misst. (1 Hertz = 1 Schwingung pro Sekunde). Aus der Quantenphysik ist bekannt, dass sich jede Materie auch als Schwingung verstehen lässt, egal ob es sich um einen Fels, eine Pflanze, ein menschliches Organ oder um eine einzelne Zelle handelt. Jedes Molekül ist also ständig in Bewegung und sendet elektromagnetische Wellen aus.
Physiker fanden heraus, dass bestimmte Schwingungen auf den menschlichen Organismus normalisierend und heilend, andere störend und Krankheit erregend wirken.
Überträgt man auf einen menschlichen Körper dessen normale Schwingung, so stärkt man ihn.
Moderne Therapie-Verfahren wie die Bio-Resonanz-Therapie machen sich dieses Wissen zu Nutze.


Dr. Schüssler war seiner Zeit weit voraus ohne Kenntnis der heutigen Schwingungstheorie postulierte er, dass die Schwingungen seiner Zellen-Salze ein wichtiger Faktor im Leben der Zelle des Mikro-Organismus seien.


Tipp:
Schüssler-Salze gehören in die Hausapotheke!

 

 

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